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Aal
(Anguilla anguilla)
Erwachsene Weibchen können bis zu 150 cm
lang und 6 kg schwer werden, Männchen erreichen nur ca. 60 cm Länge.
In schlammigen und weichem Grund
fühlt sich der Aal wohl. Er bevorzugt
Flüsse, Bäche und Seen, in
denen er sich gerne eingräbt. In der Abenddämmerung werden Aale
aktiv und gehen auf Nahrungssuche. Darum fängt man Aale auch
größtenteils Nachts.
Angeltip: Grundangeln mit Tauwürmern, Fischfetzen oder
kleinen Köderfischen. (So anhaken das der Haken an der Schwanzflosse
sitzt, da Aale die Beute mit dem Schwanz voran schlucken). Auch
Leberstücke sind sehr fängig. Man sollte eine stabile Rute und
mindestens eine 0.30er monofile Schnur verwenden da sich der gehakte
Aal gerne um Unterwasserhindernisse windet oder im Kraut
verschwindet. Außerdem besteht immer die Gefahr das man als
"Beifang" mit Tauwurm oder Leber als Aalköder ein dickes
Wasserschwein (Karpfen) am Haken hat.
Aale haben einen sehr ausgeprägten Geruchssinn. Daher sollte der
Köder nur mit sauberen, geruchsfreien Fingern angehakt werden. Schon
eine kleine Spur von zb. Nikotin, Deo- oder Mückenspray an den
Fingern wird die ganze Aalangelei zumindest für diesen Ansitz
zunichte machen. Aalblut ist giftig und sollte nicht in die
Augen, Schleimhäute oder offen Wunden gelangen ! Durch
Zubereiten des Fisches (Räuchern, Braten oder Kochen) wird das Gift
unschädlich gemacht.
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Barsch
(Perca fluviatilis)
Die Durchschnittsgröße liegt bei ca.
15-30 cm. Er kann aber auch Größen von bis zu 60 cm und ein Gewicht
von 3 kg erreichen. Ab 40 cm spricht man von einem "Kapitalen".
Angeltip: Posenangeln mit
Rotwürmern, Tauwurmstücken oder Maden. Spinnfischen mit kleinen
Wobblern, Spinnern oder Blinkern.
Auch das
Dropshot-Angeln bringt gute Erfolge.
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Bachforelle
(Salmo trutta fario)
Die Durchschnittsgröße beträgt ca. 20-30 cm. Unter günstigen
Bedingungen können sie aber eine Größe von 80 cm bei einem Gewicht
von ca.10 kg erreichen.
Die Bachforelle ist der Leitfisch der nach ihr benannten
Forellenregion. Sie braucht kaltes, sauerstoffreiches und sauberes
Wasser.
Angeltip: Fliegenfischen, Spinnfischen mit kleinen
Köderfischen, Spinnern, Wobblern und Blinkern. Die Bachforelle steht
gerne im Strömungsschatten hinter großen Steinen und an
sauerstoffreichen Stellen (zb. hinter einem Wehr).
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Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss)
Die Durchschnittsgröße beträgt ca.
35-50 cm bei einem Gewicht von ca. 1kg. Kapitale erreichen eine
Größe von ca. 80 cm bei einem Gewicht von ca. 5 kg. Wie die
Bachforelle lebt die Regenbogenforelle in kalten, sauerstoffreichen
Fließgewässern, bevorzugt aber die freie Strömung. Sie ist im
Gegensatz zur Bachforelle aber auch in stehenden Gewässern
anzutreffen und verträgt höhere Wassertemperaturen.
Ursprünglich im Nordwesten
der USA und Südwesten Kanadas heimisch, ist die Regenbogenforelle
seit 1882 auch in Europa verbreitet.
Angeltip: Fliegenfischen,
Spinnfischen mit kleinen Spinnern, Wobblern und Blinkern. Auch beim
Angeln mit Pose im See oder im Fließgewässer auf Grund sind gute Fänge
möglich. Geeignete Hakenköder sind Forellenteig, kleine Würmer,
Maden oder kleine Köderfische.
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Hecht
(Esox lucius)
Der wohl beliebteste Fisch unter den
Raubfischjägern. Männliche Exemplare erreichen eine Größe von ca.
50-90 cm, weibliche Hechte können eine Größe von ca. 150 cm bei
einem Gewicht von ca. 25 kg erreichen.
Der
Hecht bevorzugt die
vegetationsreichen Uferzonen stehender oder langsam fließender
Gewässer. Hier lauert er
zwischen Wasserpflanzen, unter Uferböschungen, Bäumen oder Ästen auf
seine Beute.
Angeltip:
Spinnfischen oder Schleppangeln mit großen Blinkern, Spinnern,
Wobblern und Gummifischen. Auch das Posenfischen mit zb. Fischfetzen
oder ganzen Köderfischen am System bringt gute Fangergebnisse.
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Huchen (Hucho hucho)
Der Huchen, auch als "Donaulachs"
bezeichnet erreicht eine Größe von 60-120 cm. Es sind aber auch
schon Exemplare von 150 cm und 25 kg Gewicht gefangen worden. Er
stammt aus dem Stromsystem der Donau und ist nur noch selten
anzutreffen. Er lebt in stark bis mäßig strömenden größeren
Fließgewässern und braucht kaltes, klares und sauerstoffreiches
Wasser mit tiefen Stellen als Versteck. Er steht auch gerne hinter
Brückenpfeilern und Baumwurzeln.
Angeltip: Spinnfischen mit dem "Huchenzopf",
Binker, Wobbler und Gummifisch. Der Köder sollte in Grundnähe
geführt werden da der Huchen dort lauert. Die beste Fangzeit ist im
Winter in der Abenddämmerung. Gerne beißt der Huchen bei schlechter
Witterung.
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Rapfen (Aspius
aspius)
Der Rapfen, oder auch Schied genannt,
erreicht eine Größe zwischen 40-70 cm. Unter optimalen Bedingungen
kann ein Rapfen aber auch eine Länge von 100 cm erreichen. Ein
Rapfen bevorzugt fließende Gewässerabschnitte wo er sich gerne am
Rand starker Strömungen oder Wirbeln aufhält. Der Rapfen ist der
einzige europäische Karpfenartige Fisch der sich ausschließlich
räuberisch ernährt.
Angeltip: Spinnfischen mit schlanken Löffelblinkern, Wobblern
und Spinnern mit auffälligen Farben. Der Köder sollte sehr schnell
und oberflächennah geführt werden da der Rapfen an der
Wasseroberfläche jagt und sollte auch ruhig ab und zu über die
Oberfläche hüpfen.
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Saibling (Salvelinus)
Es gibt zwei Saiblingsarten. Den Bach- und den Seesaibling. Der
Bachsaibling lebt in kalten, sauerstoffreichen und sauberen
Gebirgsbächen und Gebirgsseen. Er erreicht eine durchschnittliche
Größe von ca. 35 cm. Kapitale Bachsaiblinge werden um die 55 cm
groß. Der Seesaibling schätzt die gleichen Wasserbeschaffenheiten
wie der Bachsaibling, ist aber zum größten Teil nur in den
Gebirgsseen zu finden. Die Größe liegt zwischen 25-50 cm, kapitale
Seesaiblinge werden bis 80 cm groß bei einem Gewicht von bis zu ca.
5 kg.
Angeltip: Da die Saiblinge in ihrem Verhalten sehr
den Bachforellen ähneln hat sich auch hier das Fliegenfischen, sowie
das Spinnfischen mit kleinen Köderfischen, Spinnern, Blinkern und
kleinen Wobblern bewährt. Im See natürlich auch mit der Pose.
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Wels / Waller (Silurus
glanis)
Welse, auch unter dem Namen Waller
bekannt, leben meist in großen, warmen Seen
aber auch in tiefen, langsam fließenden Gewässern. Die
Durchschnittsgröße der Welse in unseren Gefilden beträgt 100-150 cm
bei einem Gewicht von ca. 15 kg. Weitaus größere Exemplare fängt man
in Spanien oder Italien. Auch in Osteuropa sind Welse mit einer
Größe von 250 cm und einem Gewicht von 100 kg und darüber keine
Seltenheit. Da Welse ständig wachsen gibt es mit Sicherheit noch
weitaus größere !
Angeltip:
Beim Angeln auf diese Kolosse ist sehr stabiles Gerät
Voraussetzung. Grundangeln mit einem großen Köderfisch, Spinnfischen
mit großen Kunstködern sowie das Posenfischen mit Wurmbündeln oder
Köderfisch sind die geeigneten Angelmethoden. Der Köder sollte
grundnah angeboten werden. Der Wels ist ein nachtaktiver Fisch,
Fänge sind aber auch tagsüber möglich. Talsperren,
Warmwassereinläufe von Kraftwerken, alte Bachläufe und tiefe Gumpen
sind die idealen Stellen um einen großen Wels zu fangen.
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Zander (Stizostedion
lucioperca)
Der Zander lebt in großen Flüssen und
Seen mit leicht trübem Wasser und sandigem Untergrund.Er hält sich
bevorzugt in der Freiwasserzone auf und nur sehr selten ist er in
Ufernähe zu finden. In Flüssen steht er gerne unter Brücken und
wartet dort auf seine Beute. Auch an Strömungskanten und an Kanten
von tiefen Aushebungen ist der Zander zu finden. Zander werden
durchschnittlich zwischen 40-70 cm groß. Exemplare von 120 cm mit
über 15 kg Gewicht sind angeblich auch möglich. Ein Zander im See
ist wesentlich schwerer zu überlisten als ein Flusszander. Der
Zander ist ein sehr vorsichtiger Räuber der den Köder erst mal genau
inspiziert, im Gegensatz zum Hecht der direkt zubeißt.
Angeltip: Spinnfischen mit
kleinen tieflaufenden Wobblern, Shads und Twistern. Sowie
Grundangeln mit Köderfischen, Fischfetzen, dicke Tauwürmer. Ab der
Abenddämmerung erhöhen sich die Fangchancen. Auch das
Dropshot-Angeln ist sehr fängig. |