Hier eine Übersicht der Friedfische, die in unseren Gewässern anzutreffen sind.
Friedfische:
Als Friedfisch bezeichnet man Fischarten, die keine anderen Fische jagen (anders als z. B. Hechte und Zander) und sich ausschließlich von Insektenlarven sowie Schnecken und Würmern am Grund der Seen oder Flüsse ernähren oder Plankton aus dem Wasser filtrieren. Daneben zählt man auch die Pflanzenfresser unter den Fischen zu den Friedfischen. Fische, die sich von anderen Fischen ernähren, werden im Gegensatz dazu als Raubfische bezeichnet.
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Friedfisch)
![]() |
Aland / Nerfling (Leuciscus idus) Angeltip: Im
Frühjahr Grundangeln mit kleinen Würmern oder Maden. Im Sommer sollte
mit der Pose nach dem Aland gefischt werden. Der Köder sollte dann
oberflächennah angeboten werden. Da der Aland ein sehr vorsichtiger
Fisch ist (schnurscheu), sollte eine möglichst feine Schnur mit max. 2,5
kg Tragkraft verwendet werden. Im Sommer kann der Aland auch mit der
Fliegenrute überlistet werden, das ist aber eher die Ausnahme. |
![]() |
Äsche (Thymallus
thymallus) Angeltip: Die
Äschen stehen im Freiwasser und suchen im Gegensatz zu Forellen kaum
Deckung auf. |
![]() |
Barbe (Barbus
barbus) Die Barbe ist ein Grundfisch und lebt in Schwärmen in klaren, größeren Fließgewässern mit stärkerer Strömung und kiesig-sandigem Boden. Der Fisch erreicht eine Größe von 30-50 cm. Aber auch Barben mit einer Größe von 90 cm und einem Gewicht von ca. 8 kg sind möglich. Die Eier der Barbe sind giftig und sollten nicht verzehrt werden !
Angeltip: Die besten Angelmethoden für das Barbenfischen sind das
Grundangeln sowie das Angeln mit der Pose. Als Köder geeignet sind
Madenbündel, Mais, Tauwürmer, Käse sowie Frühstücksfleisch aus der Dose.
Die Barbenschwärme halten sich tagsüber hinter Brückenpfeilern, Wehren
sowie an tiefen Stellen auf. Mit der Abenddämmerung werden sie aktiv und
gehen auf Nahrungssuche. Da die Barbe ein starker Kämpfer ist sollte
stabiles Angelgerät verwendet werden. |
![]() |
Döbel / Aitel (Leuciscus
cephalus) Angeltip: Im
Frühjahr bis zum Herbst sollte es mit der Posenangelei versuchen, ab dem
Spätherbst und im Winter ist Grundangeln angesagt. Gute Köder auf Döbel
sind Weintrauben, Kirschen, Käse. Aber auch Frühstücksfleisch, Würmern
oder einem Stück Leber kann kein Döbel widerstehen. |
![]() |
Giebel (Carassius
gibelio) Angeltip:
Posenangeln mit feiner Stiftpose, Stipprutenangeln. Als Köder verwendet
man Mais, ein Maden- oder Mistwurmbündel. Der Köder sollte grundnah
angeboten werden. Da der Giebel ein sehr kleines Maul hat sollte kein
größerer als ein 10er Haken verwendet werden. |
![]() |
Güster (Blicca bjoerkna) Angeltip: Siehe Giebel. |
![]() |
Hasel (Leuciscus
leuciscus) Angeltip: Posenangeln mit Stiftpose. Als Köder kann man Maden, Larven oder Brotflocken anbieten. Auch mit der Fliegenrute und einer Trockenfliege kann man den Hasel überlisten. Der Hasel hält sich gerne unter überhängenden Bäumen und Büschen sowie im Brückenschatten auf. |
![]() |
Karausche (Carassius
carassius) Angeltip: Posenfischen mit feiner Stiftpose, Stippfischen. Als Köder verwendet man am besten ein Maden- oder Mistwurmbündel das man sehr tief anbieten muss. Wie beim Giebel sollte der Haken nicht zu groß gewählt werden. |
![]() |
Nase (Chondrostoma
nasus) Angeltip: Angeln mit der Posenrute, der Haken sollte dabei auf dem Grund aufliegen da die Nase dort ihre Nahrung sucht. Als Köder nimmt man Maden oder kleine Würmer. |
![]() |
Rotauge (Rutilus
rutilus) Angeltip:
Stippfischen, Posenangeln mit leichter Stiftpose. Als Köder eignen sich
Maden, Mistwurm, Teig, Brot und Mais. Der Haken sollte auch hier nicht
zu groß gewählt werden. |
![]() |
Rotfeder (Scardinius
erythrophthalmus) Angeltip: Siehe Rotfeder. |
![]() |
Schleie (Tinca tinca) Angeltip: Posenangeln mit schlanken Stiftposen, Grundangeln mit und ohne Futterkorb, Stippfischen. Der Köder muss immer grundnah angeboten da die Schleie dort ihre Nahrung sucht. Anfüttern mit feinkörnigem dunklem Futter bringt gute Fangergebnisse. Gute Köder sind Maden, Mais, kleine Würmer. Aber auch Frühstücksfleisch sowie Leberkäse lässt die Schleie nicht links liegen. Geheimtip: Schleien stehen auf Zimtaroma. Daher ruhig mal etwas Zimtpulver in den Madenbecher streuen.
|
![]() |
Spiegelkarpfen (Cyprinus
carpio morpha noblis) Der Spiegelkarpfen lebt, wie alle andern Karpfenarten auch, in Seen mit reichlichem Pflanzenwuchs oder in langsam fließenden Gewässern. Karpfen erreichen eine durchschnittliche Größe von 40-60 cm bei einem Gewicht von 3,5-6 kg. Es wurden aber auch schon Exemplare von 120 cm mit einem Gewicht von über 35 kg gefangen. Der Karpfen ist ein Grundfisch und such seine Nahrung am Gewässergrund. An warmen Sommertagen ist er aber auch an der Wasseroberfläche anzutreffen. Karpfen lieben warmes Wasser, die optimale Fangzeit ist von Juni bis September in der Morgendämmerung oder ab dem späten Nachmittag sowie Nachts. Angeltip: Grundangeln mit und ohne
Futterkorb, Posenangeln, Oberflächenangeln mit der Wasserkugel.
|